Satzung Fussballclub Reutlingen eV.

 

§  01   -  Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr
               Der im Jahr 1961 gegründete Verein führt den Namen
              „Fussball-Club Reutlingen e.V.“ und hat seinen Sitz in 
               Reutlingen.

               Der Verein ist unter der Nummer „VR 350202“ in das
               Vereinsregister des Amtsgerichtes Stuttgart eingetragen.

               Die Vereinsfarben sind grün/weiß.

               Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§  02   - Zweck des Vereins, Mitgliedschaft in anderen Organi-
              sationen

         1   Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar
               gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuer-
               begünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

         2   Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der
              Jugendhilfe.

 
         3   Der Verein setzt sich zur Aufgabe, nach dem Grundsatz der
              Freiwilligkeit und unter Ausschluss von parteipolitischen,
              rassistischen und konfessionellen Gesichtspunkten der
              Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend,  
              zu dienen.

         4  Der Verein fördert – neben dem Breitensport - im Rahmen
             der ihm zur Verfügung  stehenden Mitteln, unter Zugrunde-
             legung sportwissenschaftlichen Erkenntnissen, auch  den
             Leistungsport.

         5  Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie
             eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel  des Vereins dürfen nur
             satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Ansammlun-
             gen von Vermögen zu anderen Zwecken ist untersagt.

 

                                                                                                  



             Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der
             Körperschaft.             

              Niemand darf keine Person durch Ausgaben, die dem
              Zweck der Körperschaft  fremd sind, oder durch unverhält-
              nismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

             An Vereinsmitglieder dürfen keinerlei Gewinnanteile,
             Tantiemen oder sonstigen Vergünstigungen, sofern diese
             nicht durch Satzungen oder übergeordnete Verbände zuge-
             lassen sind, ausbezahlt werden.

             Bei Ausscheiden aus dem Verein, bei Auflösung oder
             Aufhebung des Vereins, erhalten die Mitglieder weder
             einbehaltene Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen
             Anspruch auf  das Vereinsvermögen.

             Löhne, Gehälter und sonstige  Vergütungen aufgrund von
             Dienstleistungen eigener Mitglieder oder dritter Personen
             werden von Fall zu Fall vom Hauptausschuss beschlossen.

             Die Organe arbeiten ehrenamtlich.

        5  Der Verein verfolgt mit seiner Satzungsaufgabe ausschließ-
             lich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
             Abschnittes „steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenord-
             nung.

        6   Der Verein ist Mitglied im Württembergischen Landessport-
             bund (WLSB). Der Verein und seine Mitglieder anerkennen
             als für sie verbindlich die Satzungsbestimmungen und
             -ordnungen des WLSB und dessen Mitgliedsverbände,
             deren Sportarten im Verein betrieben werden.

§  03  - Mitgliedschaft

         I   Mitglieder
         1  Mitglieder des Vereins können natürliche Personen (ordent-
             liche Mitglieder),  juristische Personen und Vereine (ausser-
             ordentliche Mitglieder) sein.

         2  Angehörige des Vereins im Alter von 14 - 17 Jahren gelten
             als Jugendliche. Die unter 14 Jahre alten Angehörigen des  
             Vereins gelten als Kinder. Sie werden in Jugend- und Kin-
             derabteilungen zusammen gefasst.
                                                                                                

         II  Erwerb der Mitgliedschaft
         1  Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch Beschluss des
             geschäftsführenden Vorstandes aufgrund eines schriftli-
             chen  Aufnahmeantrags. Es bedarf der schriftlichen Einver-
             ständniserklärung des/der gesetzlichen Vertreter, wenn der
             Aufnahmewillige nicht voll geschäftsfähig ist.

             Wird dem Antragsteller nicht binnen eines Monats nach
             Stellung seines Aufnahmeantrages ein ablehnender Be-
             scheid erteilt, gilt er als aufgenommen.

             Eine eventuelle Ablehnung des Aufnahmegesuchs ist
             schriftlich mitzuteilen, ohne dass jedoch insoweit Begrün-
             dungszwang besteht.

             Die Aufnahme gilt rückwirkend zum 1. desjenigen Monats,
             in dem der Aufnahmeantrag gestellt worden ist.

             Die Mindestmitgliedsdauer beträgt ein Jahr.

        2  Der Beginn der Mitgliedschaft eines ausserordentlichen
            Mitglieds wird durch besondere Vereinbarung zwischen
            dem ausserordentlichen Mitglied und dem geschäftsfüh-
            renden Vorstand des Vereins festgelegt.

        3  Personen, die sich um die Förderung des Vereins besonders
            verdient gemacht haben, können auf  Vorschlag des ge-
            schäftsführenden Vorstands vom Hauptausschuss zu Ehren-
            mitgliedern ernannt werden (sh. auch anhängende Ehren-
            ordnung).

            Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

        4  Die gleichzeitige Zugehörigkeit aktiver Mitglieder zu einem
            anderen Turn- und Sportverein bedarf der Zustimmung des
            Hauptausschusses. Diese Zustimmung gilt als erteilt, wenn
            bei der schriftlichen Anmeldung auf die Mitgliedschaft in
            einem anderen Verein hingewiesen ist.

      III  Verlust der Mitgliedschaft

            Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche
            Rechte des Mitglieds.

                                                                                                 

        1  Die Mitgliedschaft eines ordentlichen Mitglieds endet durch
            Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein – oder aber
            bei Auflösung des Vereins.

        a  Der Austritt eines ordentlichen Mitglieds erfolgt durch
            schriftliche Erklärung an den geschäftsführenden Vorstand
            bis spätestens 30. September und wird mit Ende des laufen-
            den Kalenderjahres wirksam, sofern die Mindestmitglieds-
            dauer von einem Jahr bis dahin erfüllt ist.

     b   Der Ausschluss eines ordentlichen Mitglieds kann durch den
           Hauptausschuss  auf  entsprechenden Antrag mit absoluter
           Stimmenmehrheit  beschlossen werden, wenn das Mitglied:

           aa  mit der Zahlung eines Beitrages für länger als ein Jahr –
                  trotz  erfolgter  Mahnung – im Rückstand befindlich ist

           bb  die Bestimmungen der Vereinssatzung, die Satzung des
                  WLSB, Ordnungen oder die Interessen des Vereins er-
                  heblich verletzt, oder

           cc  sich unehrenhaft verhält und das Ansehen des Vereins
                  oder eines Verbands, dem der Verein angeschlossen ist,
                  durch Äußerungen oder Handlungen schädigt.

       2   Der Beschluss über den Ausschluss des Mitglieds ist diesem
            nach vorangegangener Gewährung des rechtlichen Gehörs,
            schriftlich – durch eingeschriebenen Brief – mitzuteilen.

            Gegen den Ausschlussbeschluss steht dem Betroffenen
            innerhalb einer Frist von zwei Wochen – ab Zustellung – ge-
            genüber dem geschäftsführenden Vorstand ein Berufungs-
            recht an die Hauptversammlung zu, zu der er zu laden  ist.

            Die Hauptversammlung entscheidet über die Wirksamkeit
            des Ausschlussbeschlusses endgültig.

            Bis zur Entscheidung der Hauptversammlung über die Beru-
            fung gilt das Mitglied als von der Mitgliedschaft suspendiert,
            für diese Zeit ruht die Beitragspflicht.

        3  Die Beendigung der ausserordentlichen Mitgliedschaft er-
            gibt sich aus der zwischen dem ausserordentlichen Mitglied
            und dem Verein getroffenen Vereinbarung.


                                                                                              
§ 04 -  Mitgliedsbeiträge

            Die Mitglieder sind beitragspflichtig, soweit die Satzung
            nichts anderes bestimmt. Die Hauptversammlung kann Zu-
            satzbeiträge und Umlagen festsetzen.

        1  Ordentliche Mitglieder

           a  Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird durch die Hauptver-
               sammlung bestimmt. Die Beiträge werden stets im ersten
               Quartal (nach der Mitgliederversammung)  des  Geschäfts-
               jahres   mittels Abbuchung durch die Hauptkasse  zah-
               lungsfähig.                                                                                                                                                                              

               Auf Antrag – in besonderen Härtefällen - können die Bei-
               träge vom geschäftsführenden Vorstand   und nach Zu-
               stimmung des Hauptausschusses gestundet oder erlassen
               werden.

           b  Bei der Festlegung der Jahresbeiträge kann zwischen ver-
               schiedenen Mitgliedsgruppen differenziert werden, sofern
               die unterschiedliche Behandlung sachlich begründet und
               angemessen ist. 
               Insbesondere ist es zulässig, personenbezogen insoweit
               unterschiedliche Beiträge zu erheben, wenn eine Un-
               terscheidung nach Familien-, Senioren-, Jugendbeiträgen
               etc. vorgenommen wird.

        2     Außerordentliche Mitglieder 

               Die Beiträge der außerordentlichen Mitglieder werden
               durch besondere Vereinbarung zwischen dem außeror-
               dentlichen Mitglied und dem geschäftsführenden Vorstand
               des Vereins festgesetzt.

        3    Sonderbeiträge und Umlagen

              Die Erhebung von Sonderbeiträgen und/oder  Um-
              lagen durch einzelne Abteilungen, deren Sportart einen
              besonders hohen finanziellen Aufwand erfordert, bedarf
              der Zustimmung der Mehrheit der abgegebenen Stimmen in
              der Abteilungsversammlung und außerdem der Genehmi-
              gung des geschäftsführenden Vorstands  – und nach
              Zustimmung des Hauptausschusses.
                                                                                                 



§  05 -  Rechte und Pflichten der Mitglieder

              Für die Mitglieder ist diese Satzung und die Ordnungen des
              Vereins, sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane verbind-
              lich.

              Die Mitglieder  sind verpflichtet, die Vereinsinteressen zu
              fördern und alles zu unterlassen, was dem Ansehen und
              dem Zweck des Vereins entgegensteht.
                                                                                      
             Die Ausübung der Mitgliedschaft kann nicht übertragen
             werden.   
                                                                          

       1   Ordentliche Mitglieder

            a  Jedes über 16 Jahre alte, ordentliche Mitglied ist berech-
                tigt, an der Willensbildung im Verein – durch Ausübung
                des Antrags-, Diskussions- oder Stimmrecht in der Haupt-
                versammlung – teilzunehmen.

            b  Wählbar sind Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet
                haben.

                Entsprechendes gilt für Wahlen und Abstimmungen in den
                Abteilungen.

            c  Ordentliche Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstal-
                tungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen
                des Vereins – zu den Bedingungen der Abteilungen – zu
                benutzen.

                Jedes Mitglied kann in allen Abteilungen des Vereins –
                nach Maßgabe der Abteilungsbestimmungen – Sport  
                betreiben.

            d  Alle Mitglieder des Vereins sind über den Württember-
                gischen Sportbund eV in eine Sport-, Unfall- und Haft-
                pflichtversicherung einbezogen.

            e  Der Verein haftet den Mitgliedern gegenüber nicht für die,
                aus dem Sportbetrieb entstehenden Gefahren und Schä-
                den.

                                                                                                
 

 2     Außerordentliche Mitglieder

                Das außerordentliche Mitglied ist berechtigt, nach Maß-
                gabe der vom geschäftsführenden Vorstand gefassten Be-
                schlüsse, bestimmte Einrichtungen des Vereins zu nutzen.

                Außerordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und
                kein aktives und passives Wahlrecht. Es steht ihnen je-
                doch das Recht zu, an den Hauptversammlungen teilzu-
                nehmen.
                                                                                          
                Versicherungsschutz besteht – wie bei den ordentlichen
                Mitgliedern – über den WLSB.

§  06  -   Die Organe des Vereins

               Die Organe des Vereins sind:

               1.  Die Hauptversammlung
               2.  Der Hauptausschuss
               3.  Der Vorstand (1./2./3./4./ Vorsitzender)
               4.  Der geschäftsführende Vorstand (3. + Kassier/Ge-
                     schäftsführer + Schriftführer)

§  07  -   Hauptversammlung

                I ordentliche Hauptversammlung

            1  Jeweils im ersten Quartal des Geschäftsjahres findet eine
                ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie ist vom ge-
                schäftsführenden Vorstand einzuberufen.

                Die Einberufung erfolgt mindestens 14 Tage zuvor durch
                schriftliche Einladung aller Mitglieder, unter Bekanntgabe
                der Tagesordnung, in der die Gegenstände der Beschluss-
                fassung zu bezeichnen sind.

            2  Die Tagesordnung hat zwingend folgende Punkte zu ent-
                halten:

                a  Erstattung des Geschäftsberichtes, einschl. Kassen-
                    und  Kassenprüfberichtes.

                b  Entlastung des Vorstands und des Hauptausschusses.


                c  Neuwahlen der Mitglieder des Vorstands, des Kassiers,
                    der Kassenprüfer, des Schriftführers, entsprechend
                    dem in Ziffer 4 bestimmten Wahlturnus.

                d Berufungen gegen Ausschlussbeschlüsse des Haupt-
                    ausschusses.

                e  Beschlussfassung über Satzungsänderungen.

                 f  Beschlussfassung über Anträge

             3  a Anträge zur Tagesordnung aus den Reihen der Mitglie-
                     der müssen dem geschäftsführenden Vorstand schrift-
                     lich, mind. 1 Woche vor der Hauptversammlung einge-
                     reicht werden.

                   b Die Hauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl
                       der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Be-
                       schlussfassung erfolgt durch Abstimmung und Wah-
                       len, wobei jeweils einfache Stimmenmehrheit ausrei-
                       chend ist. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen
                       werden nicht mitgezählt.

                 ba Abgestimmt wird generell offen, es sei denn, ein An-
                       trag auf geheime Abstimmung wurde mit Mehrheit an-
                       genommen worden .

                 bb Wahlen werden nur dann geheim – mit Stimmzetteln –
                       vorgenommen, wenn mindestens 1/10 der anwesen-
                       den stimmberechtigten Mitglieder dies beantrag ha-                
                       ben.

                 bc Für Satzungsänderungen und Beschlüsse über die
                       Auflösung einer Abteilung ist ein 2/3 Mehrheit der er-
                       schienen Mitglieder erforderlich. Stimmenthaltungen
                       werden als solche gewertet.

                 bd  Persönliche Anwesenheit ist erforderlich, jedoch kön-
                        nen nichtanwesende Mitglieder in Vereinsämter ge-
                        wählt werden, wenn eine schriftliche Zustimmung
                        hierzu dem geschäftsführenden Vorstand, bzw. dem


                        Wahlleiter in der Mitgliederversammlung vorgelegt
                        wird.

                    c  Die Entlastung der Vorstandsmitglieder und des, von
                        der Hauptversammlung wählbaren, Teils des Haupt-
                        ausschusses erfolgt unter dem Vorsitz eines, von der
                        Versammlung zu wählenden, Wahlleiters.

                    d  Über den Verlauf der Hauptversammlung ist eine Nie-
                        derschrift aufzunehmen, die vom Vorstand und dem
                        Protokollführer zu unterzeichnen ist.

                        Die gefassten Beschlüsse sind wortgetreu in die Nie-
                        derschrift aufzunehmen.

            4    Die Hauptversammlung wählt den geschäftsführenden
                  Vorstand und die, durch die Hauptversammlung zu wäh-
                  lenden Mitglieder des Hauptausschusses jeweils für 2
                  Jahre. (Ausnahme 4. Vorsitzender).

                  Der 1. Vorsitzende, der 3. Vorsitzende und der Schrift-
                  führer werden in den Jahren mit gerader Jahreszahl ge-
                  wählt. Der 2. Vorsitzende und der Kassier/Geschäftsfüh-
                  rer, sowie der Vereinsjugendwart in den Jahren mit un-
                  gerader Jahreszahl.

                  Die Kassenprüfer werden jährlich gewählt. Ebenso der -
                  im Bedarfsfall dazu gewählte - 4. Vorsitzende.

                 II außerordentliche Hauptversammlung

            1   Eine außerordentliche Hauptversammlung ist vom ge-
                  schäftsführenden Vorstand einzuberufen, wenn:

                 a dringende Entscheidungen von besonderer Tragweite,
                    insbesondere mit  Rücksicht auf die Lage des Vereins,
                    dies erforderlich machen

                 b mindestens 50 ordentliche Vereinsmitglieder unter An-
                    gabe der Gründe eine solche Versammlung beantra-
                    gen.



§  08   -   Hauptausschuss

           1   Der Hauptausschuss besteht aus:

                 a   dem geschäftsführenden Vorstand

                 b   den Abteilungsleitern oder deren Stellvertretern

                 c   dem Vereinsjugendleiter

                 Jedes Mitglied des Hauptausschusses hat ein Stimm-
                 recht. Eine Stimmübertragung ist unzulässig

           2   Rechte und Aufgaben des Hauptausschusses:

                a  Er berät den geschäftsführenden Vorstand in der Füh-
                    rung der Vereinsgeschäfte und nimmt den Tätigkeitsbe-
                    richts des Vorstands in den Hauptausschusssitzungen
                    entgegen.    
                b  Ihm unterliegt die Beschlussfassung über den Haus-
                     haltsplan, sowie die Genehmigung der Wirtschaftspläne
                     der einzelnen Abteilungen, soweit ihnen die Führung ei-
                     ner Nebenkasse bewilligt wurde. 

                c  Der Hauptausschuss entscheidet über die Errichtung
                    von Abteilungen, sowie die Verteilung von Ehren- und
                    Leistungsauszeichnungen gem.§ 13 der Satzung  

                d Darüber hinaus unterliegt dem Hauptausschuss die
                    Strafgewalt nach Maßgabe der satzungsgemäßen Straf-
                    bestimmung gem. § 14

           3      Die Einberufung  des Hauptausschusses erfolgt  -
                   schriftlich oder fernmündlich – durch den geschäftsfüh-
                   renden Vorstand.

                   Die Einberufung geschiet – je nach Bedarf – jedoch mind.
                   vierteljährlich einmal.

                   Der Hauptausschuss muss einberufen werden, wenn
                   dies schriftlich von mind. 3 Mitgliedern des Hauptaus-
                   schusses – unter Angabe des Zwecks und der Gründe –
                   beantragt wird.

                   Tagesordnung und Gegenstände der Beschlussfassung
                   können bekannt gegeben werden.

          4      Die Beschlüsse des Hauptausschusses werden mit einfa-
                  cher Mehrheit gefasst. Stimmenthaltungen werden als
                  solche gewertet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die
                  Stimme des 1. Vorsitzenden oder – im Verhinderungsfalle
                  – dessen Stellvertreter.  

          5      Der Hauptausschuss kann für Sonderaufgaben Neben-
                  ausschüsse bilden.

          6      Scheidet ein Mitglied des Hauptausschusses während
                  des Geschäftsjahres aus, so wird der Nachfolger kom-
                  missarisch – durch einen Beschluss des Hauptausschus-
                  ses – bestellt.

§  09   -    Der Vorstand / Der geschäftsführende Vorstand

           1    Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden und drei
                 Stellvertretern (dem 2. Vorsitzenden, dem 3. Vorsitzen-        
                 den, dem 4. Vorsitzenden)

           2   Der 1. Vorsitzende und seine drei Stellvertreter sind der
                Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie vertreten den Verein
                gerichtlich und außergerichtlich. Sie haben jeweils Einzel-
                vertretungsbefugnis.

           3   Der geschäftsführende Vorstand (der Vorstand, der Kas-
                sier/Geschäftsführer und der Schriftführer) erledigen die
                laufenden Vereinsgeschäfte. Insbesondere obliegt ihm die
                Verwaltung des Vereinsvermögens. 

           4   Der 1. Vorsitzende – im Verhinderungsfalle der 2./3./4.
                Vorsitzende – leitet die Sitzungen des Hauptausschusses
                und der Hauptversammlung.

                Zur Vorbereitung von Entscheidungen ist der Vorstand be-
                rechtigt, Teile des Hauptausschusses oder Nebenaus-
                schüsse einzuberufen.

            5  Der 1. Vorsitzende führt den Vorsitz im Vorstand. Er über-
                wacht die Tätigkeit der Mitarbeiter des Vereins und regelt
                die Geschäftsverteilung.


            6  Der geschäftsführende Vorstand bereitet die Anträge und
                Gegenstände vor, die dem Hauptausschuss und der Mit-
                gliederversammlung zur Beratung und Beschlussfassung
                vorgelegt werden und sorgt für die Durchführung der –
                von diesen Organen gefassten Beschlüsse. Er hat auch
                das Recht, Beschlüsse des Hauptausschusses der Mitglie-
                derversammlung zu unterbreiten, welche diese mit abso-
                luter Mehrheit aufheben kann.

            7  Der 1. Vorsitzende ist befugt, in dringenden, unaufschieb-
                baren Fällen, selbständig Entscheidungen – im Rahmen
                der Satzung – zu treffen.

                Hierfür ist bei der nächsten Hauptausschusssitzung die
                nachträgliche Genehmigung des Hauptausschusses ein-
                zuholen, soweit die Entscheidung der Entschließung des
                Hauptausschusses unterliegt.

           8   Ausgaben bis zu € 15.000  können die einzelnen Vor-
                standsmitglieder – nach Anhörung des Kassiers – selb-
                ständig genehmigen. Höhere Beträge sind vom Hauptaus-
                schuss zu bewilligen.

                Rechnungen dürfen nur mit Genehmigungsvermerk eines
                Vorstandsmitgliedes beglichen werden.

           9  Im Übrigen ist der Vorstand für die Entscheidungen in al-
                len Vereinsangelegenheiten und für alle Aufgaben aus die-
                ser Satzung zuständig, soweit sie durch diese Satzung
                nicht anderen Vereinsorganen oder den Abteilungen vor-
                gehalten sind.        

          10 Scheidet ein Vorstandsmitglied während des Geschäfts-
                jahres aus, so ist der Hauptausschuss berechtigt, einen
                kommissarischen Nachfolger zu bestimmen oder zur Wahl
                des Nachfolgers eine außerordentliche Hauptversamm-
                lung einzuberufen.

§  10  -   Ausschüsse

            1 Zur Erfüllung von besonderen Verwaltungs- und Fachauf-
               gaben können der geschäftsführende Vorstand und der
               Hauptausschuss Ausschüsse bilden. Die Ausschüsse ar-
               beiten nach den Weisungen und Richtlinien des ihn bestel-


               lenden Organs und sind zur laufenden Unterrichtung über
               die Ausschussarbeiten verpflichtet. 

               Die Bildung, Zusammensetzung der Arbeitsweise der Aus-
               schüsse bestimmt dasjenige Organ, das den Ausschuss
               eingesetzt hat.

           2  Ausschüsse und deren Leiter sind keine satzungsgemäß
               berufenen Vertreter des Vereins. Ihnen steht keine Rechts-
               macht zu, den Verein zu vertreten, bzw. zu verpflichten.

           3  Die Ausschüsse und ihre Beschlüsse haben die Aufgabe,
               demjenigen Organ beratend und empfehlend zuzuarbeiten,
               das den betreffenden Ausschuss eingesetzt hat.

           4  Die Einberufung des Ausschusses geschieht nach Bedarf
               durch den Leiter des Ausschusses, in dessen Verhinde-
               rungsfall durch seinen Stellvertreter, der aus den Mitglie-
               dern des Ausschusses jeweils zu wählen ist. Der jeweilige                                                                             
               Leiter eines Ausschusses ist berechtigt, zu Ausschuss-
               sitzungen sachkundige Dritte (ohne Stimmrecht) beratend
               hinzuzuziehen.

§ 11  -   Kassier, Kassenwarte und Kassenprüfer

           1 Dem Kassier obliegt die Buchhaltung und Erledigung des
              gesamten Zahlungsverkehrs des Vereins. Er verwaltet
              sämtliche Einnahmen des Vereins in einer Hauptkasse.
              Nebenkassen bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung
              des Hauptausschusses. Der Kassier kann zur Erledigung
              von Nebenaufgaben Kassenwarte der einzelnen Abteilun-
              gen hinzuziehen.

           2 Sämtlicher Zahlungsverkehr zwischen Verein und Abtei-
              lungen hat ausschließlich über offizielle Konten der Haupt-
              kasse, sowie  den genehmigten Abteilungsnebenkassen  
              zu erfolgen.

             Die Abteilungen haben die Bankverbindung verbindlich – in
             schriftlicher Form – dem Kassier zu benennen.

             Der Kassier und die Abteilungskassenwarte führen die
             Geld-  und Rechnungsgeschäfte unter persönlicher Haf-
             tung.


             Sie sind dafür verantwortlich, dass über alle Einnahmen und
             Ausgaben ordentlich und übersichtlich Buch geführt wird
             und die Belege gesammelt werden.

             Die Abteilungskassenwarte sind verpflichtet, mindestens
             einmal jährlich die Abteilungskassenberichte – unaufgefor-
             dert – dem Kassier zuzuleiten.

             Der Kassier erstattet in der Hauptversammlung den Kas-
             senbericht.

         3  Mindestens einmal im Jahr hat eine Prüfung der Kasse und
             der Belege – auf ihre rechnerische und sachliche Richtig-
             keit – zu erfolgen. Diese Prüfung ist durch zwei Kassenprü-
             fer vorzunehmen, die durch die Hauptversammlung zu wäh-
             len sind.

             Die Kassenprüfer sind zu außerordentlichen Kassenprü-
             fungen befugt. Der Kassier kann, nach Genehmigung durch
             den Vorstand, jederzeit eine Überprüfung der Abteilungs-
             kassen vornehmen.

         4 Die Kassenprüfer sind verpflichtet, dem Vorstand und der
            Hauptversammlung regelmäßig über die Ergebnisse ihrer
            Kassenprüfung zu berichten.

            Bei vorgefundenen Mängeln ist unverzüglich der Vorstand
            zu informieren.

            Die Kassenprüfer dürfen innerhalb des Vereins keine wei-
            tere Funktion ausüben.

§ 12 -  Gliederung des Vereins

        1  Die Durchführung des Sportbetriebes ist Aufgabe der ein-
            zelnen Abteilungen. Hierzu gliedert sich der Verein  in fol-
            gende Abteilungen:

            - Fussball
            - Tennis
            - Tischtennis
            - Jedermannsport und Frauengymnastik

            Die Errichtung weiterer Abteilungen bedarf der Genehmi-
            gung des Hauptausschusses.
 

            Jedes Mitglied kann einer oder mehreren Abteilungen ange-
            hören.
       
        2  Jede Abteilung wird durch einen Abteilungsleiter, dessen
            Stellvertreter und den Mitgliedern, denen feste Aufgaben
            übertragen werden, geleitet (Abteilungsausschuss).

            Sobald eine Abteilungsnebenkasse durch den Hauptaus-
            schuss genehmigt ist, muss ein – für das Rechnungswesen
            verantwortlicher – Kassenwart bestimmt werden.

            Die Versammlungen des Abteilungsausschusses  werden
            nach Bedarf durch den Abteilungsleiter einberufen. Minde-
            stens einmal im Jahr ist eine Abteilungsversammlung   ab-
            zuhalten.

            Unabhängig vom Abteilungsleiter ist auch der geschäfts-
            führende Vorstand berechtigt, eine Abteilungsversammlung
            einzuberufen, wenn ein dringendes Interesse der Abteilung
            dies gebietet  eine Abteilungsversammlung einzuberufen.

            Die Abteilungsversammlungen müssen rechtzeitig (mind. 4
            Wochen) vor der ordentlichen, jährlichen Hauptversamm-
            lung  erfolgen.

     3    Der Abteilungsleiter, sein Stellvertreter, sowie die dafür be-
           nannten oder gewählten Mitarbeiter, bilden den Abteilungs-
           ausschuss. An seiner Spitze steht der Abteilungsleiter. Er
           wird spätestens alle zwei Jahre aus der Mitte der Abteilung
           gewählt. Die Wahl muss in einer Abteilungsversammlung
           erfolgen.

          § 07  Abs. I   2+3 gilt entsprechend

           Die Abteilungsausschüsse sind an die Beschlüsse und Wei-
           sungen des Hauptausschusses sowie des geschäftsführen-
           den Vorstands gebunden.

      4  In allen sport- und spieltechnischen Angelegenheiten des
          normalen Sportbetriebes einer Abteilung und den damit un-
          mittelbar verbundenen Aufgabengebieten entscheidet der  
          Abteilungsleiter mit seinem Abteilungsausschuss selb-
          ständig.  Jedoch unterliegen alle – über den Rahmen des be-
          willigten Wirtschaftsplanes hinausgehenden – Beschlüsse

 


          aller Art, sowie die Übernahme von überregionalen Veran-
          staltungen, oder deren Teilnahme, der grundsätzlichen Ge-                                                                                              
          nehmigung durch den Vorstand, bzw. den nach der Satzung
          zuständigen Organen.

      5  Die Abteilungen können den Hauptverein verpflichtende
          Rechtsgeschäfte grundsätzlich nicht eingehen.

          Der Abteilungsleiter, als besonderer Vertreter im Sinne des §
          30 BGB, kann jedoch rechtsgeschäftliche Verpflichtungen bis
          max. € 5.000  begründen.

          Dauerschuldverhältnisse dürfen die Abteilungsleiter jedoch
          nicht eingehen.
          Im Einzelfall kann – nach besonderem Antrag – durch Be-
          schluss des Hauptausschusses der Abteilung ein höherer, im
          einzelnen festgelegter Verfügungsbetrag – der sich im Rah-
          men eines ordentlichen Wirtschaftsplans bewegt – geneh-
          migt werden.

           Anschaffungen, bzw. Ausgaben der Abteilungen, die durch
           die Abteilungen nicht selbst gedeckt werden können, sind
           zwingend – vorher – dem Hauptausschuss zur Genehmigung
           vorzulegen.

       6  Die Kassenführung der Abteilungen kann – nach Maßgabe
            § 11 – jederzeit durch den Hauptkassier überprüft werden.
 

§ 13 – Auszeichnungen

       1  Auszeichnungen  an Mitglieder werden – auf Vorschlag des
           geschäftsführenden Vorstands   – durch  den Hauptaus-
           schuss  die Mitgliederversammlung  verliehen.

       2  Die Ehrenmitgliedschaft wird an Mitglieder für langjährige,
           außerordentlich verdienstvolle Tätigkeit im Verein verliehen.

       3  Das Nähere regelt die Vereinsehrungsordnung, die der Be-
           schlussfassung des Hauptausschusses unterliegt. Der Haupt    
           ausschuss besitzt das Recht, Nichtmitgliedern Ehrungen zu-
           kommen zu lassen, sofern diese sich Verdienste um den Ver-
           ein erworben haben.



§ 14 – Strafbestimmungen

        1  Sämtliche Vereinsmitglieder unterliegen, von dem in § 3 ge-
            nannten Ausschluss abgesehen, einer Vereinsdisziplinarge-
            walt.

        2  Der Hauptausschuss oder vom Hauptausschuss genehmigte
            Abteilungsdisziplinarausschüsse können Ordnungsstrafen
            (Verweise, zeitweiligen Ausschluss vom Spielbetrieb, Auf-
            lagen, Geldbußen und dergleichen) gegen Vereinsmitglieder
            – auch sofern sie noch Jugendliche sind – verhängen, wenn
            sich diese eines erheblichen Verstoßes gegen die Satzung,
            das Ansehen, die Ehre oder das Vermögen des Vereins oder
            die allgemeine sportliche Ordnung und Disziplin schuldig ge-
            macht haben.

           Gegen eine – von den Abteilungs-Disziplinarausschüssen
           ausgesprochene – Disziplinarstrafe ist das Rechtsmittel der
           Beschwerde an den Hauptausschuss zulässig.

           Der Hauptausschuss entscheidet nach Anhörung des be-
           troffenen Mitglieds. Gegen sein Urteil ist ein weiteres
           Rechtsmittel jedoch nicht gegeben. Der ordentliche Rechts-
           weg bleibt hiervon jedoch unberührt.

       3  Soweit von Verbänden Geldstrafen gegen Vereinsmitglieder
            ausgesprochen, bzw. hierfür Gebühren erhoben werden,
            können die hierfür verantwortlichen Mitgliedern zur Verant-
            wortung  genommen werden

       4  Der Ausschluss eines Mitglieds nach § 3 dieser Satzung
            bleibt von dieser Regelung unberührt.

§ 15 -  Auflösung des Vereins

           Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversamm-
           lung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung den Mit-
           gliedern die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung
           angekündigt ist.

           Der Beschluss bedarf einer ¾ Mehrheit der Anwesenden.

           Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall
           steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins
           an eine juristische Person öffentlichen Rechts oder eine
           andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwen-
           dung für die Förderung des Sports.

       
§ 16 – Inkrafttreten

            Diese Satzung tritt an die Stelle der bisherigen Satzung und
            mit ihrer Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.
 

Fussballclub Reutlingen
01. April 2016
 

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